Einsatz 23 - Rauchentwicklung aus Keller einer Wohnanlage

BR Wohnanlage 100

Am 27.07.2017, 15:34 Uhr, wurden wir mit dem Stichwort f3 (Brand im Gebäude) alarmiert. In einem Keller einer Mehrparteienwohnanlage in der Straße Am Oberen Riegel wurde eine Rauchentwicklung festgestellt. Der Einsatzleiter stellte bei der Erkundung fest, dass unüberlegt entsorgte Zigarettenreste für die Rauchentwicklung verantwortlich waren. Die Zigarettenreste wurden durch sorglose Raucher zwischen Hausfassade und Zugangsrampe geworfen. Das darunter befindliche trockene Laub sowie Papierreste gerieten dadurch in Brand und erzeugten Rauch. Der Glimmbrand wurde mittels Hochdrucklöschangriff im Keim erstickt und es konnte rasch Entwarnung gegeben werden. Die schwer zugängliche Brandstelle wurde im Anschluss mittels Wärmebildkamera auf Glutnester abgesucht.

Die Feuerwehr Gisingen war mit dem gesamten Löschzug (KDOF, TLFA, LFBA, VF) und 27 Mann ausgerückt. Laut Alarmplan wurde die Nachbarfeuwehr Altenstadt ebenfalls alarmiert. Sie war mit einem Fahrzeug und 14 Mann am Einsatzort. Die Bundespolizei Feldkirch war mit drei Fahrzeugen und 6 Mann sowie die Stadtpolizei Feldkirch mit einem Fahrzeug und 2 Mann vor Ort. Der Samariterbund Feldkirch war mit einem Fahrzeug und 3 Mann an der Einsatzstelle. Ebenfalls vor Ort war der Abschnittsfeuerwehrkommandat Hubert Bonner. 

An dieser Stelle der Appell an Raucher, Kerzenliebhaber, Grillmeister und sonstige Risikogruppen. Asche und andere Brandrückstände oder Reste können auch Tage nach dem Abbrennen noch glühen und sind im wahrsten Sinne des Wortes BRANDGEFÄHRLICH. Das restlose Ablöschen oder fachgerechte Entsorgen, beispielsweise in einem nicht brennbaren Metallkübel, sind unbedingt notwendig.