Einsatz 04 bis 11 - t1 (t9) - Sturmtief "Sabine" forderte mehrere Einsätze

TE Sturmtief Sabine 160

In der Nacht vom 10. Februar auf den 11. Februar wurde die Feuerwehr Gisingen durch die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle zu insgesamt 8 Einsätzen aufgrund des Sturmtiefs "Sabine" alarmiert.

Einsatz 04 - 23.46 Uhr - t1 - Baum verlegt Straße

Im Zuge der Erkundung konnte festgestellt werden, dass ein Baumwipfel von einem angrenzenden Grundstück abgerissen und auf die Fahrbahn geschleudert wurde. Der Baumwipfel wurde zersägt, von der Straße entfernt und die Straße im Anschluss gereinigt.

Einsatz 05 - 23.51 Uhr - t2 - Bäume liegen auf der ÖBB-Bahnstrecke

TE Sturmtief Sabine 110

Im Zuge der Erkundung konnte festgestellt werden, dass die Oberleitung auf rund 300 Metern durch umgefallene Bäume zu Boden gedrückt wurde. Weil der Zugang in den bewaldeten Bereich auf Grund des anhaltenden Starkwindes zu gefährlich war, wurde die Einsatzstelle an die Kräfte der ÖBB übergeben und weitere Folgeeinsätze abgewickelt. Die umgefallenen Bäume wurden durch die Betriebsfeuerwehr nach dem Abklingen des Starkwindes entfernt, die Leitung geerdet und wieder funktionsfähig gemacht.

Einsatz 06 - 23.59 Uhr - t1 - Baum verlegt Straße

Der durch den Sturm umgeworfene Baum wurde mittels Kettensäge zerkleinert und die Straße im Anschluss gesäubert.

Einsatz 07 - 00.13 Uhr - t1 - Stromausfall im Gebäude - Kontrolle

Das stromlose Gebäude wurde erkundet und die elektrischen Anlagen durch die Einsatzkräfte sichtgeprüft. Es konnten keine offensichtlichen Gründe für die fehlende Stromzufuhr festgestellt werden, weshalb die Einsatzstelle an das zuständige Stromversorgungsunternehmen übergeben wurde.

Einsatz 08 - 00.40 Uhr - t1 - Baum in Garten gefallen

Vor Ort konnte ein umgefallener Baum in einem privaten Garten festgestellt werden. Es waren weder Gebäude, noch Personen oder öffentliche Verkehrsflächen gefährdet, noch betroffen. Die Mieter der Mehrparteienwohnanlage wurden, weil keine Gefahr im Verzug bestand, daher auf private Dienstleister verwiesen.

Einsatz 09 - 06.44 Uhr - t1 - Dach teilweise abgedeckt

Das beschädigte Hausdach wurde abgesucht, mehrere lose Dachziegel wurden entfernt und die umliegende Verkehrsfläche gereinigt. Die Einsatzstelle wurde im Anschluss an die Hausbewohner übergeben, welche zwecks Instandsetzung einen Dachdecker verständigten.

Einsatz 10 - 07.36 Uhr - t1 - Lose Dachziegel - Sicherungsarbeiten

TE Sturmtief Sabine 130

Im Zuge der Erkundung konnte festgestellt werden, dass mehrere Dachziegel auf einer Fläche von ca. 4-5 qm vom Wind weggerissen und auf die Straße geschleudert wurden. Auf Grund der Art und der Beschaffenheit der Dachkonstruktion konnten am Dach selbst keine Maßnahmen durch die Feuerwehr durchgeführt werden. Die Hausbewohner wurden an eine Dachdeckerfirma verwiesen. Die Zufahrtsstraße wurde von den herumliegenden Dachziegelteilen befreit.

Einsatz 11 - 07.53 Uhr - t1 - Sturmschaden bei Flachdach - Sicherungsarbeiten

TE Sturmtief Sabine 180

Im Zuge der Erkundung konnte festgestellt werden, dass das Flachdach der Mehrparteienwohnanlage schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Große Teile des Vordachs wurden durch den Wind abgetragen und hingen teilweise am sprichwörtlich seidenen Faden. Die losen Dachteile wurden abgeschnitten und teilweise wieder auf dem Dach fixiert, um noch größere Beschädigungen an der Unterkonstruktion zu verhindern. Auf Grund der massiven Beschädigungen drang bereits Regenwasser durch die Dachhaut ins Gebäudeinnere. Die Hausbewohner wurden zwecks ehestmöglicher Reparatur an eine Dachdeckerfirma verwiesen. Die losen Elemente wurden zusätzlich mit Sandsäcken beschwert, um nochmalige Verwehungen zu verhindern.

Die Feuerwehr Gisingen war mit dem gesamten Löschzug (KDOF, LFB, TLF, VF) und 44 Mann während der Nacht vom 10.02.2020 auf den 11.02.2020 bis in die Morgenstunden auf Grund von Sturmschäden im Einsatz.